Österreich-Bild - Ne 25.10. 06:00
Spielfilm. Das Almtal im Traunviertel zählt zu den imposantesten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft zu Beginn "Märchen-Erzähler" Helmut Wittmann und entführt in die Mystik rund um den Almsee. Kühl, sauber und glasklar steigt Wasser aus unzähligen Quellen des Seebodens auf und nährt damit den Almsee. Forellen und Saiblinge entwickeln sich hier prächtig - zur Freude der Fischer. Mit der Unterwasserkamera gelingt ein Blick in den Fischkalter. Er ist unter der Fischerhütte am See in ein paar Metern Tiefe verankert. Bei Grünau liegen die Fischteiche mit den Jungfischen des Forellenhofes. In der Küche werden die ausgewachsenen Forellen zu kulinarischen Leckerbissen veredelt. Der Almfluss durchschneidet zu Beginn mächtige Waldlandschaften, die das obere Almtal prägen. Die Waldarbeit ist hier wegen der steilen Berghänge beschwerlich. Fritz Wolf bezeichnet sich selbst als "Waldpädagoge" und erläutert, wie er nachhaltige Bewirtschaftung oder natürlichen Aufwuchs versteht - seiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für beste Grundwasserqualität. Zu den Urgesteinen des Almtals zählt ohne Zweifel Tourismus-Pionier Hermann Hüthmayr. Der einstige Waldbauernbub wurde schon mit 24 Jahren zum jüngsten Tourismuschef Österreichs gekürt. 40 Jahre lang prägte er als Hüttenwirt das Hochberghaus auf dem Kasberg, bis er es 2014 seinem Nachfolger übergeben hat. Heute setzt er auf Tourismus-Trends aus dem Fernen Osten wie das Waldbaden. Damit will er die Sehnsucht gestresster Urlauber nach intensivem Naturerleben stillen, was sich positiv auf Körper und Geist der Gäste auswirken soll. Die Energie des Almflusses wird besonders intensiv genutzt. Neben zahlreichen Sägewerken treibt das Wasser auf einer Fließstrecke von 45 Kilometern bis zur Einmündung in die Traun 48 Kleinkraftwerke an. Es ist damit die vergleichsweise dichteste Kraftwerksstrecke unter Österreichs Flüssen. Hunderte Haushalte werden so mit Strom versorgt. Helmut Neubacher hat sich seine kleine Säge mit einem eigenen Kraftwerk selbst gebaut. Acht Meter ist sein hölzernes Wasserrad groß - und damit das größte Österreichs. Neben der Pyhrn-Eisenwurzen spielte zur Zeit der Donaumonarchie auch an der Alm die Sensenerzeugung eine entscheidende Rolle: Noch können die schweren Hämmer im Sensenmuseum Geyerhammer bewundert werden. Auch für Naturbeobachter gilt der Fluss mit seiner Landschaft als Refugium für Wasservögel wie Stockenten, Haubentaucher, Schwäne und Graugänse, die durch den Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz Bekanntheit erlangten. Seine Forschungsstelle wird heute von Dr. Kurt Kotrschal geleitet. Gemeinsam mit anderen Verhaltensforschern beobachtet er Raben, Dohlen, Waldrappe - und auch heute noch Graugänse. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete "Cumberland Wildtierpark". Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.
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Österreich-Bild - Čt 22.10. 11:10
Österreich-Bild - Čt 22.10. 11:10
50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen? Erst vor kurzem wurde das österreichische Volksgruppengesetz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums novelliert - unter anderem sind die sechs autochthonen Volksgruppen nun im Gesetz verankert. Während der letzten Jahrzehnte hat sich vieles getan, für manche war das aber zu wenig. Immer wieder gab es Konflikte und Streitthemen, wie etwa den Spracherhalt, die zweisprachigen Ortstafeln oder das Minderheitenschulgesetz. Katharina Graf-Janoska blickt in ihrer Dokumentation "50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen?" gemeinsam mit Volksgruppenvertreterinnen und -vertretern zurück und versucht herauszufinden, welche Probleme tatsächlich gelöst werden konnten.
Österreich-Bild - Ne 18.10. 18:25
50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen? Erst vor kurzem wurde das österreichische Volksgruppengesetz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums novelliert - unter anderem sind die sechs autochthonen Volksgruppen nun im Gesetz verankert. Während der letzten Jahrzehnte hat sich vieles getan, für manche war das aber zu wenig. Immer wieder gab es Konflikte und Streitthemen, wie etwa den Spracherhalt, die zweisprachigen Ortstafeln oder das Minderheitenschulgesetz. Katharina Graf-Janoska blickt in ihrer Dokumentation "50 Jahre Volksgruppengesetz. Nur ein leeres Versprechen?" gemeinsam mit Volksgruppenvertreterinnen und -vertretern zurück und versucht herauszufinden, welche Probleme tatsächlich gelöst werden konnten.
Österreich-Bild - Čt 15.10. 11:10
Barocker Marathon - 50 Jahre Innsbrucker Festwochen. Die legendäre Barockoper "Der Goldene Apfel" gilt als "unaufführbar": zu lang, zu teuer, zu aufwendig. Dieses Mega-Spektakel bietet acht Stunden Musik, 47 Rollen, 23 Bühnenbilder und mehr als 100 Kostüme. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wagen sich dennoch an den "Wahnsinn", wie sie selbst sagen. Zum 50-jährigen Jubiläum bringen sie "Il Pomo d´Oro" von Pietro Antonio Cesti erstmals nach 358 Jahren wieder komplett auf die Bühne: eine Premiere der Superlative. Ein ORF-Team begleitet das ehrgeizige Projekt von Beginn an und blickt hinter die Kulissen. Zwei Akte der barocken Musik sind verschollen und müssen rekonstruiert werden. Wie geht das? 20 Sängerinnen und Sänger übernehmen die 47 Rollen. Das bedeutet Stress hinter der Bühne und Umziehen in Windeseile. Die achtstündige Oper wird auf zwei Premierenabende aufgeteilt. Eva Maria Sens, die künstlerische Leiterin der Innsbrucker Festwochen will beweisen, dass "Der Goldene Apfel" heute aufführbar ist.
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Spielfilm. Das Almtal im Traunviertel zählt zu den imposantesten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft zu Beginn "Märchen-Erzähler" Helmut Wittmann und entführt in die Mystik rund um den Almsee. Kühl, sauber und glasklar steigt Wasser aus unzähligen Quellen des Seebodens auf und nährt damit den Almsee. Forellen und Saiblinge entwickeln sich hier prächtig - zur Freude der Fischer. Mit der Unterwasserkamera gelingt ein Blick in den Fischkalter. Er ist unter der Fischerhütte am See in ein paar Metern Tiefe verankert. Bei Grünau liegen die Fischteiche mit den Jungfischen des Forellenhofes. In der Küche werden die ausgewachsenen Forellen zu kulinarischen Leckerbissen veredelt. Der Almfluss durchschneidet zu Beginn mächtige Waldlandschaften, die das obere Almtal prägen. Die Waldarbeit ist hier wegen der steilen Berghänge beschwerlich. Fritz Wolf bezeichnet sich selbst als "Waldpädagoge" und erläutert, wie er nachhaltige Bewirtschaftung oder natürlichen Aufwuchs versteht - seiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für beste Grundwasserqualität. Zu den Urgesteinen des Almtals zählt ohne Zweifel Tourismus-Pionier Hermann Hüthmayr. Der einstige Waldbauernbub wurde schon mit 24 Jahren zum jüngsten Tourismuschef Österreichs gekürt. 40 Jahre lang prägte er als Hüttenwirt das Hochberghaus auf dem Kasberg, bis er es 2014 seinem Nachfolger übergeben hat. Heute setzt er auf Tourismus-Trends aus dem Fernen Osten wie das Waldbaden. Damit will er die Sehnsucht gestresster Urlauber nach intensivem Naturerleben stillen, was sich positiv auf Körper und Geist der Gäste auswirken soll. Die Energie des Almflusses wird besonders intensiv genutzt. Neben zahlreichen Sägewerken treibt das Wasser auf einer Fließstrecke von 45 Kilometern bis zur Einmündung in die Traun 48 Kleinkraftwerke an. Es ist damit die vergleichsweise dichteste Kraftwerksstrecke unter Österreichs Flüssen. Hunderte Haushalte werden so mit Strom versorgt. Helmut Neubacher hat sich seine kleine Säge mit einem eigenen Kraftwerk selbst gebaut. Acht Meter ist sein hölzernes Wasserrad groß - und damit das größte Österreichs. Neben der Pyhrn-Eisenwurzen spielte zur Zeit der Donaumonarchie auch an der Alm die Sensenerzeugung eine entscheidende Rolle: Noch können die schweren Hämmer im Sensenmuseum Geyerhammer bewundert werden. Auch für Naturbeobachter gilt der Fluss mit seiner Landschaft als Refugium für Wasservögel wie Stockenten, Haubentaucher, Schwäne und Graugänse, die durch den Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz Bekanntheit erlangten. Seine Forschungsstelle wird heute von Dr. Kurt Kotrschal geleitet. Gemeinsam mit anderen Verhaltensforschern beobachtet er Raben, Dohlen, Waldrappe - und auch heute noch Graugänse. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete "Cumberland Wildtierpark". Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.