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Blackbird

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Herbst 1979: Morten, genannt Motte (Timothy Scannell), ist 15, und alles in seinem Leben scheint sich zu verändern: Die Eltern (Aenne Schwarz und Sebastian Freigang) lassen sich scheiden, sein Vater packt Umzugskartons und hat schon eine neue Freundin, Motte verliebt sich in Jacqueline Schmiedebach (Nelly Hoffmann) und schreibt seinen ersten Liebesbrief. Und plötzlich macht ein Anruf alles noch viel schlimmer: Mottes allerbester Freund Bogi (Albert Lichtenstern) muss ins Krankenhaus und kämpft gegen den Tod. Non-Hodgkin-Lymphom, was immer das auch sein soll. Motte hat zu viele Gefühle gleichzeitig. Die Dinge sind mit 15 ohnehin schon kompliziert genug. Motte will lieben, David Bowie hören, Fußball spielen und endlich vom Zehner springen, seinem Zufluchtsort, wenn mal wieder alles nicht auszuhalten ist. Er ist sauer auf den kranken Freund, weil der ihn plötzlich so im Stich lässt und nicht mal mehr mit ihm die zwei im Garten versteckten Flaschen Amselfelder leeren kann. Das war nämlich einer der vielen Pläne, die die beiden Freunde hatten. Und gleichzeitig plagt ihn das schlechte Gewissen, weil er Bogi so selten im Krankenhaus besucht, weil sein Leben weitergeht, während bei Bogi die Pausentaste gedrückt wurde, und weil er diesem ganzen Elend so feige aus dem Weg geht. Sogar den gemeinsamen Freunden Jan (Juri Winkler) und Walki (Claude Albert Heinrich) gelingt es besser, Bogi zum Lachen zu bringen, während Motte lieber am Fähranleger herumlungert, um auf das schönste Mädchen der Welt zu warten. Er ahnt nicht, welchen Schmerz sie ihm zufügen wird. Und immer wieder taucht die Schornsteinfegerin Steffi (Holle Kirck) auf, mit der er früher mal zur Schule gegangen ist. Steffi ist klug, frech, selbstbewusst und irgendwie erwachsener als Motte. Sie mag ihn, und er merkt’s nicht. Er merkt aber, dass ein Leben ohne Steffi irgendwie gar nicht mehr denkbar wäre.

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Herbst 1979: Morten, genannt Motte (Timothy Scannell), ist 15, und alles in seinem Leben scheint sich zu verändern: Die Eltern (Aenne Schwarz und Sebastian Freigang) lassen sich scheiden, sein Vater packt Umzugskartons und hat schon eine neue Freundin, Motte verliebt sich in Jacqueline Schmiedebach (Nelly Hoffmann) und schreibt seinen ersten Liebesbrief. Und plötzlich macht ein Anruf alles noch viel schlimmer: Mottes allerbester Freund Bogi (Albert Lichtenstern) muss ins Krankenhaus und kämpft gegen den Tod. Non-Hodgkin-Lymphom, was immer das auch sein soll.

Motte hat zu viele Gefühle gleichzeitig. Die Dinge sind mit 15 ohnehin schon kompliziert genug. Motte will lieben, David Bowie hören, Fußball spielen und endlich vom Zehner springen, seinem Zufluchtsort, wenn mal wieder alles nicht auszuhalten ist. Er ist sauer auf den kranken Freund, weil der ihn plötzlich so im Stich lässt und nicht mal mehr mit ihm die zwei im Garten versteckten Flaschen Amselfelder leeren kann. Das war nämlich einer der vielen Pläne, die die beiden Freunde hatten. Und gleichzeitig plagt ihn das schlechte Gewissen, weil er Bogi so selten im Krankenhaus besucht, weil sein Leben weitergeht, während bei Bogi die Pausentaste gedrückt wurde, und weil er diesem ganzen Elend so feige aus dem Weg geht. Sogar den gemeinsamen Freunden Jan (Juri Winkler) und Walki (Claude Albert Heinrich) gelingt es besser, Bogi zum Lachen zu bringen, während Motte lieber am Fähranleger herumlungert, um auf das schönste Mädchen der Welt zu warten. Er ahnt nicht, welchen Schmerz sie ihm zufügen wird.

Und immer wieder taucht die Schornsteinfegerin Steffi (Holle Kirck) auf, mit der er früher mal zur Schule gegangen ist. Steffi ist klug, frech, selbstbewusst und irgendwie erwachsener als Motte. Sie mag ihn, und er merkt’s nicht. Er merkt aber, dass ein Leben ohne Steffi irgendwie gar nicht mehr denkbar wäre.

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