WELTjournal - Čt 30.04. 11:55
Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.
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WELTjournal - St 27.05. 22:30
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Sudan - Überleben zwischen den Fronten. Ein blutiger Bürgerkrieg, Millionen Vertriebene und die Bevölkerung am Rand der Hungersnot: Der Sudan versinkt in der schwersten humanitären Krise der Gegenwart. Im WELTjournal kommen die Leidtragenden dieses Krieges zu Wort: Zivilisten, allen voran Frauen und Kinder. In überfüllten Zeltlagern im Nordsudan suchen sie Schutz. Gewalt, Hunger und Durst sind ständige Begleiter der Geflüchteten. Um zu überleben, müssen Kinder arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen. Seit über drei Jahren toben die Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). In der westlichen Region Darfur sprechen UN-Ermittler von Hinweisen auf völkermordähnliche Gräueltaten an nicht-arabischen Bevölkerungsgruppen. Wer kann, flieht in die Nachbarländer oder in die Hauptstadt Khartum. Seit der weitgehenden Rückeroberung durch die Armee kehrt dort in manchen Viertel eine Art Alltag zurück. In Darfur und Kordofan hingegen spitzen sich die Kämpfe zu - und mit jedem Kriegsmonat verschlechtert sich die Situation der Menschen, vor den Augen der ganzen Welt. Gestaltung: Charles Emptaz
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Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.